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20. November. 2019

Erfolgreiche Mitgliederversammlung 2019 des VDFU e.V.

„(K)eine Frage des Geschmacks“ – unter diesem Motto kamen zahlreiche Vertreter der deutschen Freizeitbranche Ende Februar in Hamburg zusammen. Eingebettet in ein buntes Programm, war „Food & Beverage in Freizeitparks“ zentrales Thema der Zusammenkunft.

Schwerpunktthema „Food & Beverage“ in Hamburg

Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 15 Grad Celsius trafen sich die Mitglieder des VDFU vom 18. bis zum 20. Februar Hamburg. Die Elbmetropole, nicht unbedingt für ihr freundliches Klima zu dieser Jahreszeit berühmt, bot angenehme Rahmenbedingungen.

Der VDFU repräsentiert als Branchenverband die größten und beliebtesten deutschen Freizeitparks, Indoorattraktionen und Zoos sowie verschiedene Einrichtungen im nahen gelegenen Ausland. Fast 200 Vertreter aus über 100 Unternehmen folgten der Einladung zur Mitgliederversammlung.

Zur Abstimmung standen in diesem Jahr u.a. personelle Wechsel im Vorstand des Verbands. Nach dem Rückzug von „Carlo“ Horn, der über 20 Jahre die Geschäfte der Ravensburger Freizeit und Promotion GmbH geführt hatte, zu der u.a. das Ravensburger Spieleland gehört, musste die Position des Vize-Präsidenten neu-besetzt werden.

Einstimmig fiel die Wahl auf Michael Kreft von Byern, Beauftragter der Geschäftsführung des Europa-Parks und Direktor der neuen Wasserwelt „Rulantica“. Kreft von Byern ist hochgeschätzter Experte in der Freizeitparkbranche und seit über 30 Jahren für Deutschlands größten Freizeitpark tätig. Seine Nachfolge als Beisitzer im VDFU-Vorstand tritt Silke Holzner an, Geschäftsführerin des Bayern-Park.   

Neben Kernfragen der Verbandsarbeit, widmete man sich intensiv dem Thema „Food & Beverage“. Eine Hausmesse bot Gelegenheit sich über Angebote und Innovationen zu informieren. Geladene Experten setzten sich mit aktuellen Herausforderungen für die Freizeitbranche auseinander.  Erfahrungen, Trends und Strategien standen zur Debatte.

Exklusive praktische Einblicke in die Praktiken des Europa-Parks lieferte Thomas Mack. Der geschäftsführende Gesellschafter trägt maßgeblich die Verantwortung für die Gastronomie in Deutschlands größtem Freizeitpark, die allein in der zugehörigen Hotelanlage ist die umsatzstärkste in ganz Deutschland ist und fast 100 Millionen Euro Jahreserlöse erzielt. Jean Georges Ploner (Global F&B Heroes) lieferte passende „Erfolgsrezepte“, von denen Besucher, wie Betreiber profitieren können. Florian Sell (IDEAL-AKE), ebenfalls Experte auf dem Gebiet und gelernter Koch, veranschaulichte, wie sich das Zusammenspiel zwischen Thematisierung und gastronomischen Angeboten verändert hat.

Unter Moderation von Branchenkennerin Petra Probst, Chefredakteurin des Fachmagazins „EuroAmusement Professional“ (EAP), gab die Podiumsdiskussion den Teilnehmern abschließend die Gelegenheit, ausgewählte Themenpunkte im Detail zu besprechen.

Unter die Mitgliederversammlung zogen Teilnehmer wie Veranstalter ein sehr positives Fazit. Eines wurde deutlich – ohne Strategie und Konzept kann ein gastronomisches Angebot nicht begeistern und sich in die Themenwelt eines Freizeitparks einfügen. Eine bloße Strategie liefert aber nicht zwangsläufig die notwendige Würze. Es bleibt (k)eine Frage des Geschmacks.

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