Mehrwertsteuer auf Speisen dauerhaft gesenkt
VDFU begrüßt Zustimmung des Bundesrates zur dauerhaften Absenkung der Mehrwertsteuer auf Speisen
Der Verband Deutscher Freizeitparks und Freizeitunternehmen e. V. (VDFU) begrüßt die Zustimmung des Bundesrates zur dauerhaften Absenkung der Mehrwertsteuer auf in Gastronomie- und Freizeitbetrieben angebotene Speisen auf 7 Prozent. Angesichts erheblicher Kostensteigerungen in der Gastronomie ist diese Entlastung erforderlich, um Preissteigerungen für Gäste zu begrenzen und gastronomische Angebote als festen Bestandteil des Freizeit- und Erholungserlebnisses zu sichern.
Mit Zustimmung des Bundesrates zur dauerhaften Absenkung der Mehrwertsteuer auf Speisen wird eine zentrale Entlastung für gastronomische Angebote auch in Freizeit- und Erlebniseinrichtungen wirksam. Gastronomie ist fester Bestandteil vieler Einrichtungen. Sie prägt Aufenthaltsqualität, Verweildauer und Ausgaben vor Ort und ist damit von hoher Bedeutung für die wirtschaftliche Stabilität der Betriebe sowie für die regionale Wertschöpfung.
Gastronomische Angebote sind ein wesentlicher Bestandteil von Freizeit- und Erlebniseinrichtungen. Sie sind in Themenwelten integriert und tragen maßgeblich zum Gesamterlebnis bei. Die dauerhafte Absenkung der Mehrwertsteuer hilft, diese Angebote unter den aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen tragfähig zu halten und Freizeit als sozialen Ausgleich für breite Bevölkerungsgruppen zu sichern.
Jürgen Gevers, Geschäftsführer VDFU e.V.
Die Nachfrage nach den Freizeitangeboten bleibt insgesamt robust, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hingegen anspruchsvoll. Betriebe stehen weiterhin unter erheblichem Druck durch gestiegene Kosten für Energie, Personal, Wareneinsatz und Logistik. Die Absenkung der Mehrwertsteuer schafft den notwendigen Spielraum, um diese Kostenentwicklungen aufzufangen und Preissteigerungen zu begrenzen.
Die Entlastung ist auch mit Blick auf die Nachfrage von Bedeutung. Jüngste Erhebungen zeigen, dass rund ein Viertel der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland plant, in den Wintermonaten bei gastronomischen Ausgaben zu sparen. Preisliche Stabilität ist daher entscheidend, um gastronomische Angebote als zentralen Bestandteil vieler touristischer Einrichtungen und Destinationen weiterhin zugänglich zu halten.
Die Entscheidung der Bundesregierung stärkt insgesamt die wirtschaftliche Basis der Freizeit- und Tourismuswirtschaft. Fast 20 Prozent der privaten Inlandsreisen mit Übernachtung stehen im Zusammenhang mit dem Besuch von Freizeit- und Erlebniseinrichtungen. Allein Mitgliedsunternehmen des VDFU begrüßen jährlich über 75 Millionen Gäste. Von der damit verbundenen Wertschöpfung profitieren ganze Regionen.

