VDFU begrüßt Verabschiedung der Nationalen Tourismusstrategie
Der Verband Deutscher Freizeitparks und Freizeitunternehmen e. V. (VDFU) begrüßt die Verabschiedung der Nationalen Tourismusstrategie durch die Bundesregierung. Mit dem heutigen Beschluss wird ein Rahmen für die Weiterentwicklung und Wettbewerbsfähigkeit des Tourismusstandorts Deutschland geschaffen. Die Freizeitwirtschaft nimmt ihre Verantwortung für die Umsetzung der formulierten Ziele gemeinsam mit der Politik ausdrücklich an. Im Mittelpunkt der Ausarbeitungen steht die Wettbewerbsfähigkeit der Tourismus- und Freizeitwirtschaft. Die vorgesehenen Schwerpunkte greifen dabei zentrale strukturelle Herausforderungen auf und setzen auf eine zielorientierte Umsetzung im Dialog zwischen Politik und Branche.
Branchenverbänden wie dem VDFU kommt dabei eine wichtige vermittelnde Rolle zu. Sie bündeln unternehmerische Perspektiven, übersetzen politische Zielsetzungen in praxisnahe Anforderungen leisten so einen wichtigen Beitrag zu einer wirksamen Umsetzung.
Dass die Bundesregierung bei der Neufassung Nationalen Tourismusstrategie ausdrücklich auf den Dialog mit betroffenen Unternehmen setzt, ist ein wichtiges und vertrauensstiftendes Signal und kann maßgeblich zum Erfolg der Tourismusstrategie beitragen.
Der VDFU versteht sich dabei als zentrale Schnittstelle zwischen politischer Zielsetzung und betrieblicher Umsetzung in der Freizeitwirtschaft.Jürgen Gevers, Geschäftsführer des VDFU e. V.
Ebenso bedeutsam wie eine praxistaugliche Umsetzung sind verlässliche und kohärente Rahmenbedingungen. Investitions- und Planungssicherheit sind zentrale Voraussetzungen, um Betriebe weiterzuentwickeln, Beschäftigung zu sichern und Angebote qualitativ auszubauen. Gerade die Freizeitwirtschaft ist durch mittelständische und familiengeführte Betriebe geprägt. Sie sind tief in ihren Regionen verwurzelt und stehen für Lebensqualität, sind Orte der Begegnung und stehen nicht selten für regionale Wertschöpfung und Prosperität.
Freizeit- und Erlebniseinrichtungen schaffen jährlich über 15 Millionen Inlandsreisen und mehr als 5,5 Millionen Übernachtungen in parkeigenen Unterkünften. Sie prägen Reiseentscheidungen, verlängern Aufenthalte und stärken die touristische Infrastruktur. Insbesondere im ländlichen Raum sind sie häufig Ausgangspunkt touristischer Entwicklung mit positiven Effekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Tourismusstandorts Deutschland ist damit zugleich eine Frage wirtschaftlicher Stabilität und regionaler Entwicklung. Freizeitwirtschaft und Politik verbindet das gemeinsame Interesse an einem prosperierenden Standort, der wirtschaftliche Stärke und gesellschaftliche Ankerpunkte gleichermaßen sichert. Der nun gesetzte Rahmen weist die Richtung. Die Freizeitwirtschaft ist bereit, den weiteren Weg der Umsetzung partnerschaftlich mitzugestalten.
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